Truppmannausbildung erfolgreich absolviert

Den Grundstock in ihrer Ausbildung haben elf junge Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehr mit  dem Basismodul der Modularen Truppmannausbildung abgeschlossen.

Unter den wachsamen Augen von Kreisbrandinspektor Martin Schmidt, der Kreisbrandmeister Marco Weiß und Roland Kolbeck sowie Schiedsrichter Horst Kellner legte der Feuerwehrnachwuchs die anspruchsvolle Prüfung mit Bravour ab.

Der Prüfung vorausgegangen waren eine mehrwöchige Ausbildung und Unterricht in Theorie und Praxis zu Themen wie Gefährliche Stoffe und Güter, Vorbeugender Brandschutz, Rettung, Katastrophenschutz, Rechtsgrundlagen und Organisation, Führungsmittel und Kartenkunde, Fahrzeug- und Gerätekunde, Gefahren an der Einsatzstelle, Löschmittel und deren Anwendung, Brennen und Löschen, Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung und Unfallverhütung. Es verstehe sich von selbst, dass bei einer Ausbildung über einen so langen Zeitraum neben dem grundlegenden Interesse an der Arbeit der Feuerwehr insbesondere Ausdauer, Durchhaltevermögen, Disziplin und Teamfähigkeit gefragt seien, so Roland Kolbeck bei seinen einleitenden Worten. Die Truppmannausbildung bilde den Grundstock in der Ausbildung bei der Feuerwehr und ist unabdingbare Voraussetzung nicht nur für die Teilnahme am täglichen Dienstbetrieb, sondern vor allem auch für weiterführende Lehrgänge und Ausbildungen auf überörtlicher Ebene und an den Staatlichen Feuerwehrschulen Bayerns.

Kommandant Michael Werner wies in seinem Grußwort auf das gewaltig gewachsene Aufgabenspektrum der Feuerwehren hin. Sei in früheren Jahren noch die Brandbekämpfung im Mittelpunkt gestanden, so stünden heute in der Ausbildung zusätzlich Themen wie Technische Hilfeleistung, Gefahrgut und Umweltschutz auf dem Programm.

Er zeigte sich stolz und beeindruckt von dem in den letzten Wochen erlernten und nun gezeigten Wissen der jungen Feuerwehrkameraden/innen. Die Feuerwehr Schnaittenbach könne auch heuer wieder einen Teil der Früchte ernten, die aufgrund der hervorragenden Jugendarbeit in den letzten Jahren herangewachsen seien. Besonderen Dank und viel Lob hierfür zollte er auch dem Jugendwartteam, das für die erfolgreiche Arbeit in der Jugendfeuerwehr verantwortlich zeichnet. Dank und Anerkennung gebühre des Weiteren den Ausbildern aus dem Kreis der Kommandanten sowie der Zug- und Gruppenführer, die sich ausführlich mit den einzelnen Themen beschäftigt haben, und vor allem den Teilnehmern an der Truppmannausbildung, die mit der gezeigten Bereitschaft, ihre Freizeit für den wertvollen Dienst am Nächsten in der Feuerwehr zu opfern, viel Idealismus im Sinne des Gemeinwohls bewiesen hätten. Auch Bürgermeister Sepp Reindl beglückwünschte die jungen Feuerwehrkameraden/innen zur bestandenen Prüfung, die quasi das Gesellenstück darstellen, und forderte dazu auf, das erlernte Wissen künftig im täglichen Dienst am Nächsten umzusetzen und anzuwenden. Den Abschluss bildete die obligatorische gemeinsame Brotzeit.

Strahlende Gesichter gab es nach der bestandenen Prüfung zur Truppmannausbildung, v. l. Bürgermeister Sepp Reindl, Ausbilder Michael Hottner, Kreisbrandmeister Roland Kolbeck, Anna-Maria Haas, Kreisbrandinspektor Martin Schmidt, Claudia Weiß, Emil Dölschner, Annabell Kiener, Christian Birner, Eva Reindl, Max Gebhardt, Marina Perlinger, Marco Wegele, Franziska Kiener, Bastian Götz, Ausbilder Lucas Reindl, Schiedsrichter Horst Kellner und Kreisbrandmeister Marco Weiß.