Kameradschaftsabend im Vitusheim

Der Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schnaittenbach bildete auch heuer den gesellschaftlichen Auftakt im neuen Vereinsjahr und bot Gelegenheit und den passenden Rahmen zu Ehrungen, Verleihungen von Leistungsabzeichen und Lehrgangszeugnissen sowie zu Ansprachen und Grußworten von Ehrengästen.

Der Gruß des Vorsitzenden Konrad Bierner galt Stadtpfarrer Josef Irlbacher, Bürgermeister Sepp Reindl, den Landkreis-Führungskräften sowie den anwesenden Stadträten und Ehrenmitgliedern. 

Bürgermeister Sepp Reindl sprach das enorme ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr an, das nur durch die massive Inanspruchnahme von Freizeit bewältigt werden könne. Das von den Feuerwehrdienstleistenden bei vielen Übungen und Unterrichten erworbene Fachwissen könne im Notfall aber nur sinnvoll umgesetzt werden, wenn auch das erforderliche technische Gerät durch die Kommune zur Verfügung gestellt werde. Die Stadt Schnaittenbach werde deshalb auch weiterhin ihrer Pflichtaufgabe nachkommen und habe mit einem Grundsatzbeschluss der Beschaffung eines neuen Fahrzeugs als Ersatz für das 30 Jahre alte Tanklöschfahrzeug zugestimmt. Damit werde der Feuerwehr im Rahmen der Umsetzung des im Jahr 2011 entworfenen Fahrzeugkonzepts auf Jahre hinaus modernste und zeitgemäße Technik zur Verfügung gestellt. Dass die Feuerwehr immer da sei, wenn sie gebraucht werde, habe sich erst kürzlich wieder bei einigen Einsätzen, insbesondere dem Schulbusunfall bei Demenricht, eindrucksvoll gezeigt.

Stadtpfarrer Josef Irlbacher zollte in seinem Grußwort den Aktiven allerhöchsten Respekt für die Leistungen, die sie sowohl bei Einsätzen als auch bei den während des Jahres immer wieder auftretenden Berührungspunkten zwischen Kirche und Feuerwehr erbringe. Damit werden die Aktiven ihrem Wahlspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ nachhaltig gerecht.

Kreisbrandinspektor Martin Schmidt dankte den Aktiven für die erbrachten Leistungen bei Übungen und Einsätzen, bei denen es manchmal auch zu nicht ganz ungefährlichen Situationen kommen kann, und zollte der Stadt Respekt und Anerkennung für die konsequente Ausstattung der Wehren im Gemeindegebiet. Der Kreisbrandinspektor betonte, dass der ehrenamtliche Dienst der Freiwilligen Feuerwehren durch staatliche Institutionen nie und nimmer zu leisten und zu bezahlen wäre.

Kommandant Michael Werner dankte Bürgermeister Sepp Reindl und der Stadtverwaltung mitsamt Bauhof, seinem Stellvertreter Karl Hottner und  dem gesamten Führungsteam für das stets offene Ohr und die zielorientierte Zusammenarbeit, wenn es um die Belange der Feuerwehr gehe. Es sei allen ein Anliegen gewesen, den Dialog zwischen Stadt und Feuerwehr ständig aufrecht zu erhalten, insbesondere auch im Hinblick auf die nächste Stufe bei der Umsetzung des Fahrzeugkonzepts.

Nach dem gemeinsamen Abendessen schlossen sich die Ehrungen verdienter  Mitglieder des Vereins und der aktiven Wehr sowie die Vergabe zahlreicher Leistungsabzeichen und Lehrgangszeugnisse durch Bürgermeister Sepp Reindl und die Landkreisführungskräfte an.

Den Ehrungen und Auszeichnungen schloss sich der gesellschaftliche Teil des Abends an. Guten Absatz fanden die Lose für eine Tombola mit schönen Sachpreisen. In einer von Emil Dölschner vorbereiteten Fotopräsentation wurden die gesellschaftlichen und kameradschaftlichen Höhepunkte, aber auch der oftmals nicht einfache Feuerwehrdienst in Erinnerung gerufen. Mit einem gemütlichen Beisammensein im Kreis der großen Feuerwehrfamilie klang der Abend aus.

 

Ehrungen und Auszeichnungen:

Für langjährige Mitgliedschaft im Feuerwehrverein erhielten Urkunden Werner Schulze, Christian Haubner, Markus Krügelstein, Erich Graf, Reinhold Strobl, Rudolf Möschl, Franz Mann (alle 25 Jahre), Georg Weich und Josef Dobmeier (60 Jahre), Matthias Götz, Johann Biller und Georg Bauer (65 Jahre) sowie Adolf Färber (70 Jahre).

Aus den Reihen der Jugendfeuerwehr erhielten Auszeichnungen für die erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettkampf, an der Bayerischen Jugendspange und am Wissenstest Anna-Maria Haas, Annabell Kiener, Sophie Perlinger, Katharina Weiß, Alexander Gerner, Jonas Bauer, David Ambrosic, Stefan Birner, Simon Burmann, Pascal Rackwitz,  Franziska Weiß, Stefan Weiß, Marcel Kropp Noah Hausmann, Christian Birner, Katharina Stock, und Lisa Kausler.

Zeugnisse für die erfolgreiche Teilnahme an Lehrgängen am Standort, auf Landkreisebene oder an den Staatlichen Feuerwehrschulen erhielten Sophie Perlinger, Alexander Gerner, Simon Burmann, David Ambrosic Christian Birner, Stefan Weiß, Katharina Stock, Lisa Kausler, Jonas Bauer, Claudia Weiß, Anna-Maria Haas, Franziska Weiß, Stefan Birner, Eva Reindl, Annabell Kiener Marco Wegele (alle Sprechfunker), Max Gebhardt und Emil Dölschner (Grundlehrgang Atemschutzgeräteträger), Bastian Götz (Träger von CSA-Schutzanzügen), Karl Hottner und Markus Nagler (Fahrertraining Sondersignal), Emil Dölschner, Max Gebhardt, Julia Jack, Teresa Reindl, Maximilian Nagler, Christina Nagler, Christian Bauer (Motorsägenkurs),  Sebastian Kindzorra (Verhaltenstraining im Brandhaus) sowie Maximilian Nagler (Verhaltenstraining im Brandhaus und Gruppenführer-Lehrgang) sowie Horst Kellner (Tagesseminar VU-LKW).  

Das Ärmelabzeichen und eine Urkunde für langjährige aktive Dienstzeit erhielten Katrin Nagler, Sebastian Kindzorra, Lucas Reindl (10 Jahre), Daniel Künzel (20 Jahre), Christian Haubner (25 Jahre) und Gerhard Kindzorra (40 Jahre), Peter Pichl (45 Jahre).