Blitzsauberer Aufbau beim Leistungsabzeichen THL

Nur wenige Tage nach den Ortsteilwehren hat nun auch eine Gruppe der Feuerwehr Schnaittenbach das Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung erfolgreich absolviert.

Mit viel Begeisterung und Elan, aber auch einer gehörigen Portion Routine und Erfahrung  machten sich die Feuerwehrkameraden, darunter ein Zugführer und fünf Gruppenführer der Wehr,  an die gewissenhafte Vorbereitung. Binnen einer Woche hatte man den geforderten Ablauf sicher im Griff und die Gruppe konnten dem Schiedsrichterteam, bestehend aus Kreisbrandinspektor Martin Schmidt, Kreisbrandmeister Marco Weiß und Christoph Erras, vorgestellt werden.

Beim Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung wird ein Verkehrsunfall simuliert, bei dem Hydraulische Rettungsgeräte innerhalb einer bestimmten Sollzeit vorzunehmen sind und zugleich die Unfallstelle gegen den nachfolgenden Verkehr und gegen Brandgefahr abzusichern ist. Die Prüfung  beginnt mit dem Absitzen aus dem Fahrzeug, wobei der Funkverkehr mit der Leitstelle angedeutet wird. Des Weiteren ist die Geräteablage festzulegen und das bereitstehende angenommene Unfallfahrzeug mit geeignetem Material zu unterbauen und zu stabilisieren. Von der Mannschaft sind Fragen zur Gerätekunde zu beantworten, wobei das entsprechende Gerät aus dem Fahrzeug zu holen, aufzubauen und vorzuführen ist. Durch die seit einigen Jahren geltenden überholten Richtlinien orientiert sich die Prüfung in verstärktem Maße am Ablauf eines tatsächlichen Einsatzes.

Schließlich sind vom Maschinisten eine Schutzleiterprüfung durchzuführen und vom Gruppenführer Fragen zum Grundwissen der Technischen Hilfeleistung sowie zu den Themen Verkehrsunfall, Unfallverhütung und ABC-Gefahren zu beantworten. In der höchsten Stufe ist darüber hinaus anhand eines Einsatzbildes zu den Themen Busunfall, PKW auf Dach, Gebäudeeinsturz und Gefahrgutunfall eine Einsatzmatrix zu erläutern.

Kreisbrandmeister Marco Weiß lobte die Gruppe für den blitzsauberen und fehlerfreien Aufbau innerhalb der geforderten Sollzeit .

Kommandant Michael Werner gratulierte und fügte augenzwinkernd an, dass bei einem so hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld schon eine saubere Leistung erwartet werden darf, aber trotzdem halt auch nicht selbstverständlich ist.

Bürgermeister Marcus Eichenmüller freute sich über die gute Leistung ebenso wie über die gelebte Kameradschaft innerhalb der Wehr.

Mit der obligatorischen Brotzeit im Floriansstüberl des Gerätehauses wurde das erfolgreich abgelegte Leistungsabzeichen abgeschlossen. 

Bildunterschrift Gruppenbild:
Nach der erfolgreichen Abnahme des Leistungsabzeichens Technische Hilfeleistung v. l. Bürgermeister Marcus Eichenmüller, Kreisbrandinspektor Martin Schmidt, Kommandant Michael Werner, Gruppenführer Michael Demleitner, Andreas Attenberger, Sebastian Kindzorra, Teresa Reindl, Lucas Reindl, Claudia Weiß, Markus Nagler, Stefan  Weiß, Emil Dölschner und die Schiedsrichter Marco Weiß und Christoph Erras.